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17.05.2010 -  "Einfach menschlich" geht zu Ende

Bad Breisig,  Die Ausstellung „Einfach menschlich“, die von den Jugendpfleger/innen aus dem Kreis Ahrweiler für Bad Breisig gebucht wurde, ging am Freitag, 30. April zu Ende.
Einfach Menschlich
„Einfach menschlich“ ist eine Erfahrungsausstellung, die in erster Linie von Menschen gemacht wurde, die erlebt haben, süchtig zu werden.

Die erfahren haben, wie es sich anfühlt, süchtig zu sein und die Wege gefunden haben, das Ausleben ihrer Sucht zu beenden. Also keine Belehrungen, kein pädagogischer Zeigefinger, sondern Erfahrungen, die berühren, zum Nachdenken anregen und die Gefühle und Erfahrungen der Besucher ansprechen.

So ging es auch den unzähligen Schulklassen, die die Ausstellung im Zeitraum vom 12. bis 30. April besucht haben. „Bewegend, packend und aufklärend! Respekt für die Arbeit!“, so beschreiben es die Jugendlichen. Die persönlichen Erfahrungen der beiden Aussteller, Freia von Hennigs und Klaus Haschberger und deren Offenheit, über die eigene Sucht zu sprechen, berührten die Besucher ganz besonders. Betroffene nutzten ebenfalls das Angebot und berichteten „…die Stolpersteine bleiben ein Leben lang“.

Auch die Rückmeldung der Aussteller war äußerst positiv. “Wir haben uns selten so wohl und gut aufgehoben gefühlt. Das Schönste ist natürlich, wenn wir hören, dass Jugendliche nach dem Besuch unserer Ausstellung beispielsweise aufhören zu rauchen. Weiter so!“ Die Jugendpfleger/innen bedanken sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Klaus Haschberger und Freia von Hennigs vom Verein für Suchtprävention und Genesung e.V., bei der DAK und bei allen, die während der Vor- und Nachbereitung und Durchführung mitgewirkt haben, so auch die Stadt Bad Breisig, die die Jahnhalle kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Diesem Dank an alle, die zu dieser erfolgreichen Ausstellung beigetragen haben, möchte ich mich anschließen. Es ist gelungen, ein aktuelles und ernstes Thema mit Sachverstand und Menschlichkeit zu vermitteln. Die große Resonanz auf diese Ausstellung spiegelt die gute Vorbereitung und Durchführung dieser Ausstellung wider“ so Bürgermeister Weidenbach.

Die Ausstellung war der Auftakt zum Präventionsjahr 2010 der Jugendpfleger/innen aus dem Kreis Ahrweiler. Prävention ist ein Schwerpunkt der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Dabei muss zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention unterschieden werden. Primäre und sekundäre Prävention verfolgen das Ziel, einem nonkonformen Verhalten entgegenzuwirken und dem vorzubeugen. Die tertiäre Prävention zielt auf das Vermeiden und Vorbeugen von Rückfällen ab. Die Jugendpfleger/innen im Kreis Ahrweiler sind überwiegend in der Primärprävention tätig. Daher entschieden sie sich, das Thema Prävention in diesem Jahr besonders hervorzuheben.

Dazu bieten alle Jugendpfleger/innen im Kreis Ahrweiler am 13. November eine „Nacht des Sports“ an. Der Startschuss fällt in jeder Stadt bzw. Verbandsgemeinde um 19 Uhr. Darüber hinaus bieten alle Jugendpfleger/innen bis zum Jahresende verschiedene Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Interessierte zum Thema Prävention an.

Info erhalten Sie bei den Jugendpfleger/innen:

Jugendbüro der Verbandsgemeinde Adenau Tel. (02691) 2020
Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr Tel. (02643) 8174
Büro für Jugendpflege der Verbandsgemeinde Bad Breisig Tel. (02633) 456823
Haus der Jugend Bad Neuenahr-Ahrweiler Tel. (02641) 36806
Büro für Jugendpflege der Verbandsgemeinde Brohltal Tel. (02636) 9740215
Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft e.V. Tel. (02641) 21082
Haus der offenen Tür Sinzig Tel. (02642) 41753

Kontakt:

Büro für Jugendpflege

Telefon: 02633 – 4568 -23
E-Mail: 

are- jugendpflege -xya34 [at] ddks- bad-breisig. de